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Liebe Leserinnen und Leser,
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wenn der Winter Einzug hält, verwandelt er die Landschaft in eine stille Bühne - eine Zeit, in der das Jahr zur Ruhe kommt, ohne an Bedeutung zu verlieren. Was der Herbst an Farben und Bewegung brachte, führt der Winter mit Klarheit und Tiefe fort. In dieser Jahreszeit zeigt sich, wie wertvoll Innehalten sein kann: Es macht sichtbar, was gewachsen ist und schafft Raum für neue Perspektiven. So wie frostige Morgen die Konturen von Wegen schärfen, lässt auch der Blick zurück auf die vergangenen Wochen deutliche Linien erkennen, die uns in unserer gemeinsamen Arbeit tragen.
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Ein zentraler Höhepunkt dieser Zeit war das 17. Niedersächsische Gerontopsychiatrische Symposium, das am 29. Oktober 2025 in der Akademie des Sports in Hannover stattfand. Unter dem Thema "Gerontopsychiatrie im häuslichen Umfeld: Schützendes Dach oder wackeliges Fundament?" wurden zentrale Fragen der Versorgung diskutiert - Fragen, die im Alltag vieler älterer psychisch erkrankter Menschen entscheidend sind.
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Das Symposium bot ein breites Spektrum an Perspektiven aus Praxis, Wissenschaft und Politik. Die Beiträge reichten von der Bedeutung sorgender Gemeinschaften im unmittelbaren Wohnumfeld über präventive Beratungsmodelle bis hin zu technischen und sozialen Innovationen für den Alltag älterer Menschen. Fachkundige Inputs, unter anderem zu Teilhabeleistungen, sektorenübergreifenden Therapieansätzen und Krisenbewältigung im häuslichen Setting, verdeutlichten, wie vielschichtig und kooperativ zeitgemäße gerontopsychiatrische Versorgung sein muss. Die abschließende Diskussion über aufsuchende Behandlungskonzepte unterstrich, dass Mobilität und Vernetzung künftig zentrale Bausteine einer tragfähigen Versorgung sind.
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Mit dem Jahreswechsel richtet sich der Blick auch auf die ersten gemeinsamen Schritte in 2026. Bereits im Februar und März starten die ersten Netzwerktagungen der gerontopsychiatrischen Versorgung, die sich über drei Regionen Niedersachsens erstrecken und eine Plattform für Austausch, Kooperation und Weiterentwicklung bieten.
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- 18. Februar 2026, Vechta: In der ersten Versorgungsregion stehen die Landkreise Vechta, Cloppenburg, Diepholz, Emsland, Grafschaft Bentheim, Osnabrück sowie die Stadt Osnabrück im Mittelpunkt.
- 4. März 2026, Braunschweig: Die zweite Tagung richtet sich an Fachkräfte aus den Landkreisen Wolfsburg, Gifhorn, Goslar, Helmstedt, Northeim, Peine, Wolfenbüttel sowie der Stadt Braunschweig, Salzgitter und Göttingen.
- 11. März 2026, Westerstede: Die dritte Tagung umfasst das Ammerland, Aurich, Friesland, Leer, Wesermarsch, Wittmund, Oldenburg, sowie Delmenhorst, Emden, Wilhelmshaven und die Stadt Oldenburg.
Die Tagungen bieten fachlich fundierte Impulsvorträge, ergänzt durch regionale Projektvorstellungen, kollegialen Austausch und vor allem der Chance, bestehende Netzwerke weiter auszubauen. Sie stärken die Zusammenarbeit zwischen Einrichtungen, Diensten und Fachpersonen und schaffen neue Anknüpfungspunkte, um die gerontopsychiatrische Versorgung in Niedersachsen gemeinsam weiterzuentwickeln.
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Mit winterlichen Grüßen aus den beiden Landesfachstellen ambet Kompetenzzentrum Gerontopsychiatrische Beratung und Caritas Forum Demenz
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Ein Projekt stellt sich vor
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Angesichts unserer Gesellschaft des langen Lebens sensibilisiert die Landesinitiative Niedersachsen Generationengerechter Alltag (kurz LINGA) seit 2006 für die sozialen und wirtschaftlichen Chancen im demografischen Wandel...
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Informationen und Veröffentlichungen
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Ab dem 15. Oktober 2025 traten in Niedersachsen wichtige Erleichterungen für ehrenamtliche Nachbarschaftshelferinnen und -helfer im Bereich der Angebote zur Unterstützung im Alltag (AZUA) in Kraft...
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Das Land Niedersachsen fördert ab sofort innovative Modellvorhaben in der Pflege nach den §§ 123 und 124 SGB XI. Grundlage ist die neue Förderrichtlinie, die auf den Empfehlungen des GKV-Spitzenverbandes basiert...
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Mit der EU-Zulassung des Antikörper-Wirkstoffs Donanemab (Handelsname: Kisunla) im September 2025 rückt ein zusätzlicher neuer therapeutischer Ansatz in die Versorgung von Menschen im frühen Stadium der Alzheimer-Erkrankung in den Fokus...
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Angehörige übernehmen im Alltag von Menschen mit Demenz eine zentrale Roll und stehen damit häufig unter erheblichem Druck. Die Belastung entsteht nicht nur durch organisatorische und pflegerische Aufgaben, sondern ebenso durch emotionale Unsicherheit, Überforderung und das Gefühl, viele Entscheidungen allein tragen zu müssen. Um genau hier anzusetzen, hat die Alzheimer Forschung Initiative e.V. eine neue Videoreihe gestartet...
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Menschen, die an einer Demenz erkranken, erleben im Verlauf der Erkrankung häufig Veränderungen in ihrem Verhalten. Diese können für Angehörige oder andere betreuende Personen herausfordernd wirken und im Alltag zu Belastungen führen. Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft bietet mit einer Broschüre nun wichtige Impulse zur Unterstützung...
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Die neue Broschüre des Pflegenetzwerks Deutschland zeigt anhand der Demenz-Netzwerke, welche Schritte für den erfolgreichen Aufbau regionaler Strukturen notwendig sind. Sie erläutert verständlich, welche Ziele zu Beginn definiert werden sollten, wie Vernetzung gelingt...
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Menschen mit Down-Syndrom haben ein deutlich erhöhtes Risiko, im Verlauf ihres Lebens eine Demenz zu entwickeln. Für Fachkräfte in der Behindertenhilfe bedeutet das steigende Anforderungen im Alltag, insbesondere dann, wenn Veränderungen im Verhalten der Betroffenen Unsicherheit, Missverständnisse oder Konflikte auslösen. Demenz Support Stuttgart entwickelt deshalb im Rahmen eines mehrjährigen Projekts eine umfassende Methodenbox samt begleitender pädagogischer Materialien...
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Die deutschsprachigen Alzheimer- und Demenz-Organisationen haben eine Handreichung vorgelegt, die sich den besonderen Herausforderungen widmet, die sich aus kultureller Vielfalt im Kontext von Demenz ergeben...
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Mit der neuen Niedersächsischen Strategie für Engagement und Ehrenamt setzt die Landesregierung ein deutliches Signal für die Stärkung des freiwilligen Engagements. Der Beschluss vom 28. Oktober 2025 basiert auf den Empfehlungen der Enquetekommission (2020–2022) und bündelt Maßnahmen...
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Die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) stellt mit ihrer umfangreichen Förderdatenbank ein Werkzeug bereit, das für Engagierte im gesamten Bundesgebiet von hoher praktischer Bedeutung ist. Aktuell umfasst die Datenbank über 1.300 Förderprogramme...
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Am 18. Februar 2026 (Vechta), 4. März (Braunschweig) und 11. März 2026 (Westerstede) finden die ersten Netzwerktagungen des Jahres zur gerontopsychiatrischen Versorgung statt. Unter dem Motto „Wir schaffen das gemeinsam!“ laden wir Fachkräfte, Einrichtungen und Interessierte aus drei Versorgungsregionen Niedersachsens ein...
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Das neue Programm 2026 der Fortbildungsreihe CAREalisieren bietet ein erweitertes und aktualisiertes Angebot für Beschäftigte und Führungskräfte in Pflege, Betreuung, Beratung und Sozialarbeit. Die Inhalte reagieren auf die zunehmenden Anforderungen einer Branche, die durch steigende Qualitätsstandards, komplexere Versorgungsbedarfe und anhaltende Personalengpässe geprägt ist...
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Für den fachlichen Austausch zum Thema Down-Syndrom und Demenz kamen kürzlich rund 40 Teilnehmende aus dem gesamten Bundesgebiet und sogar aus Österreich zusammen. Vertreten waren Mitarbeitende aus unterschiedlichen Bereichen der Behindertenhilfe, darunter Wohneinrichtungen, Werkstätten, Förderbereiche, Seniorenbegleitung, Beratung, Bildung sowie Fachkräfte aus der Sozialen Arbeit und Pflege...
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Vom 18. bis 20. März 2026 findet die Loccumer Psychiatrie-Tagung unter dem Titel „Menschen mit psychischen Erkrankungen und Gesellschaft / (Un-)Sicherheit, Gefahrenpotential und Stigmatisierung“ statt. Die Veranstaltung widmet sich einem Themenfeld, das gesellschaftlich stark diskutiert wird und in dem Zuschreibungen, Unsicherheiten und strukturelle Rahmenbedingungen häufig ineinandergreifen...
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„Gerontopsychiatrie im häuslichen Umfeld: Schützendes Dach oder wackeliges Fundament?“ Am 29. Oktober 2025 fand in der Akademie des Sports in Hannover das 17. Niedersächsische Gerontopsychiatrische Symposium statt...
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Auf den Websites des Caritas Forum Demenz und ambet Kompetenzzentrums Gerontopsychiatrische Beratung finden Sie weitere spannende Beiträge - wir freuen uns über Ihren Besuch im Netz.
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Planen Sie selbst eine Veranstaltung, die Sie über unseren Newsletter und unsere Website bewerben wollen, dann melden Sie sich gerne bei uns.
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Danke fürs Lesen. Bis bald!
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Ihre Gerontopsychiatrischen Kompetenzzentren und Landesfachstellen Demenz in Niedersachsen
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E-Mail: forumdemenz@caritas-hannover.de
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ambet Kompetenzzentrum Gerontopsychiatrische Beratung
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