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Liebe Leserinnen und Leser,
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mit dem Frühling verändert sich nicht nur die Landschaft, sondern oft auch der Blick auf das, was vor uns liegt. Nach den ruhigeren Wintermonaten nehmen neue Vorhaben konkretere Formen an und erste Ergebnisse werden sichtbar.
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In den vergangenen Wochen stand dabei insbesondere die regionale Vernetzung in der Versorgung älterer Menschen mit psychischen Erkrankungen im Mittelpunkt. Die ersten Netzwerktagungen unter den Mottos „Wir schaffen das gemeinsam“ (Vechta und Westerstede) und "Zwischen Mangel und Möglichkeiten - gerontopsychiatrische Versorgung gemeinsam sichern" (Braunschweig) haben gezeigt, wie unterschiedlich die Ausgangslagen vor Ort sind und wie groß gleichzeitig der Bedarf an Austausch und Abstimmung ist. Fachkräfte aus verschiedenen Bereichen haben ihre Perspektiven eingebracht, Schnittstellen diskutiert und konkrete Möglichkeiten der Zusammenarbeit ausgelotet. Deutlich wurde dabei vor allem, dass funktionierende Versorgung weniger von einzelnen Angeboten abhängt als von der Qualität ihrer Verknüpfung.
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Mit dem Beginn des Frühlings richtet sich der Blick nun auf die nächsten Schritte im Jahr 2026. Bereits im April geht es in Lüneburg weiter mit den regionalen Netzwerktagungen, gefolgt von Rotenburg (Wümme) im Mai und Hildesheim im Juni - eine regionale Plattform für Austausch, Kooperation und Weiterentwicklung.
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- 22. April, Lüneburg: In der vierten Tagung des Jahres stehen die Landkreise Celle, Harburg, Heidekreis, Lüchow-Dannenberg, Lüneburg und Uelzen im Mittelpunkt.
- 7. Mai 2026, Rothenburg (Wümme:) Die fünfte Tagung richtet sich an Fachkräfte aus den Landkreisen Cuxhaven, Osterholz, Rotenburg (Wümme), Stade und Verden.
- 17. Juni 2026, Hildesheim: Die letzte Tagung umfasst die Region und Stadt Hannover, die Landkreise Hameln-Pyrmont, Hildesheim, Holzminden, Nienburg/Weser und Schaumburg.
Außerdem findet am 8. und 9. April 2026 im DiaCampus Hannover die Weiterbildung „Beratungskompetenzen bei gerontopsychiatrischen Fragestellungen stärken“ statt. Im Mittelpunkt stehen Krankheitsbilder wie Demenz, Depression, Suizidalität und Angststörungen sowie praxisnahe Ansätze der Gesprächsführung. Neben fachlichen Impulsen bietet die Veranstaltung Raum für Austausch und Reflexion eigener Erfahrungen, insbesondere im Umgang mit pflegenden Angehörigen und belastenden Beratungssituationen im Arbeitsalltag. Ziel ist es, Handlungssicherheit zu erhöhen und die Beratungspraxis gezielt weiterzuentwickeln. Für Ende Oktober ist eine weitere Fortbildung geplant - die Termine erfahren Sie im nächsten Newsletter.
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Wir freuen uns über die Verstärkung im KoGeBe-Team mit Katja Müller und heißen sie herzlich willkommen. Erfahren Sie hier mehr über unsere neue Kollegin.
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Mit frühlingshaften Grüßen aus den beiden Landesfachstellen ambet Kompetenzzentrum Gerontopsychiatrische Beratung und Caritas Forum Demenz
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Ein Projekt stellt sich vor
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Wir als Gerontopsychiatrische Kompetenzzentren Landesfachstellen Demenz Niedersachsen geben ab sofort eine gemeinsame Informationsreihe zur Gerontopsychiatrie heraus. Die Infoblätter erscheinen quartalsweise und greifen zentrale Themen aus der psychiatrischen Versorgung älterer Menschen auf. Ziel ist es, praxisnahes, fachlich fundiertes Wissen kompakt aufzubereiten und Akteurinnen und Akteuren in unterschiedlichen Handlungsfeldern z.B. zur Beratung zur Verfügung zu stellen.
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Angst ist eine natürliche und wichtige Emotion. Sie schützt uns vor Gefahren und hilft, angemessen zu reagieren. Doch wenn Angst übermäßig stark, anhaltend oder ohne konkrete Bedrohung auftritt, kann sie zur Belastung werden. Angststörungen gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen im höheren Lebensalter.
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Informationen und Veröffentlichungen
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Lokale Demenznetzwerke sind ein zentrales Element, um Menschen mit Demenz und ihre An- sowie Zugehörigen gut zu unterstützen. Sie vernetzen viele an der Versorgung und Begleitung beteiligte Menschen u. a. aus Kliniken, Beratung, Pflege, Kommunen und Ehrenamt, um Angebote besser aufeinander abzustimmen, zu schaffen und Versorgungslücken zu schließen.
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Mit der Praxisinitiative „Gesunde Sprechstunde“ setzt sich die Stiftung Gesundheitswissen dafür ein, die Kommunikation zwischen Ärztinnen und Ärzten sowie Patientinnen und Patienten zu verbessern. Ziel der Initiative ist es, bestehende Wissensunterschiede im medizinischen Kontext zu verringern und damit eine verständlichere und transparentere Gesundheitskommunikation zu fördern.
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Mit zunehmendem Alter können sich die Anforderungen an sicheres Autofahren verändern. Witterungsbedingungen wie Nebel, Regen oder Dunkelheit stellen zusätzliche Herausforderungen dar. Auch gesundheitliche Faktoren wie eingeschränktes Seh- oder Hörvermögen, verminderte Beweglichkeit oder die Einnahme bestimmter Medikamente können die Fahrsicherheit beeinflussen.
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Digitale Anwendungen und technische Hilfsmittel gewinnen im Alltag von Menschen mit Demenz zunehmend an Bedeutung. Sie können dazu beitragen, Selbstständigkeit länger zu erhalten, Sicherheit zu erhöhen und pflegende Angehörige gezielt zu entlasten.
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Das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) hat eine neue Folge seines Podcasts „90 Milliarden“ veröffentlicht, die sich mit aktuellen Herausforderungen in der Versorgung von Menschen mit Demenz beschäftigt. In der aktuellen Episode spricht Moderator Marco Schreyl mit dem Versorgungsforscher Wolfgang Hoffmann über strukturelle Probleme im Gesundheitssystem und mögliche Ansätze zur Verbesserung der Betreuung.
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Im Rahmen der Nationalen Demenzstrategie wurde ein aktualisierter Leitfaden zur bedarfsgerechten Gestaltung kommunaler Seniorenarbeit veröffentlicht. Die Handreichung unterstützt Städte und Gemeinden bei der praktischen Umsetzung von § 71 SGB XII (Altenhilfe) und bietet eine systematische Orientierung für eine zukunftsorientierte kommunale Altenplanung.
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Strukturierte Fallbesprechungen sind ein zentrales Instrument, um komplexe Situationen differenziert zu betrachten, Ressourcen zu erkennen und konstruktive Strategien zu entwickeln. Die neue Handreichung des ambet Kompetenzzentrum Gerontopsychiatrische Beratung & Landesfachstelle Demenz Niedersachsen unterstützt Fachkräfte dabei, diese Besprechungen strukturiert, wertschätzend und zielorientiert durchzuführen.
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Der Bundesmusikverband Chor & Orchester e. V. (BMCO) stellt gemeinsam mit der Initiative Demenz Partner der Deutschen Alzheimer Gesellschaft neue kostenfreie Schulungsmaterialien zum Thema Demenz vor. Das Angebot richtet sich gezielt an Chöre und Instrumentalensembles und ist Teil des Förderprogramms „Länger fit durch Musik!“.
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Am 14. April 2026 von 16:00 bis 17:30 Uhr findet eine Online-Veranstaltung zum Thema Community Health Nursing statt. Der Vortrag beleuchtet die Entwicklung gemeindenaher Pflegeansätze und diskutiert ihre Bedeutung für aktuelle Versorgungsstrukturen.
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Der 6. Norddeutsche Fachtag der Alzheimer Gesellschaften im Norden findet am 17. April ab 9:00 Uhr im Rathaus Norderstedt statt. Vertreterinnen und Vertreter aus Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Hamburg und Schleswig-Holstein kommen zusammen, um aktuelle Entwicklungen in der Demenzversorgung zu diskutieren.
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Der „Tag der Nachbarschaft“ der nebenan.de Stiftung findet 2026 am 29. Mai statt und lädt bundesweit dazu ein, das Miteinander im direkten Wohnumfeld zu fördern. Ziel des Aktionstags ist es, nachbarschaftliche Begegnungen zu ermöglichen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.
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Sport kann nachweislich die Lebensqualität von Menschen mit Demenz verbessern und positive Effekte auf kognitive Fähigkeiten haben. Dennoch sind viele Sportvereine noch unsicher, wie sie entsprechende Angebote gestalten können. Das Online-Seminar „Sport und Demenz“, organisiert vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB), setzt genau hier an und vermittelt praxisnahes Wissen für Übungsleitende und Interessierte.
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Die Diagnose Demenz stellt für Menschen mit Demenz ebenso wie für ihre Angehörigen einen tiefgreifenden Einschnitt dar. Insbesondere pflegende Angehörige sehen sich häufig mit neuen emotionalen, organisatorischen und sozialen Herausforderungen konfrontiert.
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Vom 22. bis 28. Juni 2026 findet bundesweit die Aktionswoche „Gemeinsam aus der Einsamkeit“ statt. Den Auftakt bildet am 22. Juni 2026 in Berlin die 5. KNE-Konferenz „Gemeinsam aus der Einsamkeit“. Die Veranstaltung wird unter anderem mit einem Grußwort von Bundesministerin Karin Prien (BMBFSFJ) eröffnet. Im Mittelpunkt der Konferenz steht der Kick-off der Allianz gegen Einsamkeit.
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Das Land Niedersachsen fördert auch im Jahr 2026 Projekte für ein selbstbestimmtes Leben im Alter. Im Rahmen des Förderprogramms „Wohnen und Pflege im Alter“ können bis zum 1. April 2026 Anträge gestellt werden.
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Gerade kleinere Förderungen können viel bewirken: Sie eröffnen neuen Zielgruppen den Zugang zum Engagement und stärken gleichzeitig die Rahmenbedingungen für Menschen, die sich bereits seit Langem ehrenamtlich einbringen.
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Alzheimer Europe hat im Rahmen seiner Online Jahreshauptversammlung im November einen neuen Strategieplan für die Jahre 2026 bis 2030 verabschiedet. Der Beschluss erfolgte einstimmig. Vertreterinnen und Vertreter aus 35 Mitgliedsorganisationen nahmen an der Versammlung teil und bestätigten zugleich den Arbeitsplan sowie das Budget für das Jahr 2026.
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Auf den Websites des Caritas Forum Demenz und ambet Kompetenzzentrums Gerontopsychiatrische Beratung finden Sie weitere spannende Beiträge - wir freuen uns über Ihren Besuch im Netz.
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Planen Sie selbst eine Veranstaltung, die Sie über unseren Newsletter und unsere Website bewerben wollen, dann melden Sie sich gerne bei uns.
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Danke fürs Lesen. Bis bald!
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Ihre Gerontopsychiatrischen Kompetenzzentren und Landesfachstellen Demenz in Niedersachsen
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E-Mail: forumdemenz@caritas-hannover.de
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ambet Kompetenzzentrum Gerontopsychiatrische Beratung
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