Fachlicher Austausch zu Down-Syndrom und Demenz: Erste Erkenntnisse und Ausblick am 3. März 2026

Für den fachlichen Austausch zum Thema Down-Syndrom und Demenz kamen kürzlich rund 40 Teilnehmende aus dem gesamten Bundesgebiet und sogar aus Österreich zusammen. Vertreten waren Mitarbeitende aus unterschiedlichen Bereichen der Behindertenhilfe, darunter Wohneinrichtungen, Werkstätten, Förderbereiche, Seniorenbegleitung, Beratung, Bildung sowie Fachkräfte aus der Sozialen Arbeit und Pflege.
Im Mittelpunkt standen eine praxisnahe Fallgeschichte sowie die gemeinsame Diskussion zentraler Fragestellungen rund um Früherkennung, Symptomverläufe und Pflegegestaltung bei Menschen mit Down-Syndrom und Demenz.

Besonders intensiv wurde der Umgang mit frühen Anzeichen einer möglichen Demenzerkrankung thematisiert und die Frage, wie diese von alters- oder behinderungsbedingten Veränderungen abgegrenzt werden können. Zudem wurden Assessments vorgestellt, die im diagnostischen Prozess Orientierung bieten können.

Einige Teilnehmende nutzten bereits den EDSD („early detection screening for dementia“), ein ins Deutsche übertragenes Instrument, das kostenfrei verfügbar ist. Damit lassen sich Veränderungen strukturiert dokumentieren und frühzeitig diagnostische Schritte einleiten. Der Austausch zeigte, wie wertvoll Erfahrungswissen und konkrete Beispiele aus der Praxis sind: Viele Teilnehmende teilten Beobachtungen und Ansätze, die sich im Umgang mit betroffenen Menschen bewährt haben.

Die Gruppe möchte den Dialog fortsetzen – der nächste Termin findet am 03.03.2026 statt.

Zum EDSD-Fragebogen