Eine aktuelle, vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt geförderte Untersuchung liefert neue Erkenntnisse zur frühen Erkennung möglicher Alzheimer-Veränderungen. Im Zentrum der Studie stehen Personen mit subjektiver kognitiver Beeinträchtigung (SCD) – also Menschen, die selbst erste Einschränkungen bemerken, die in Tests jedoch häufig noch kaum nachweisbar sind.
In einem digitalen, virtuell durchgeführten Orientierungstest zeigte sich ein deutliches Muster: Teilnehmende mit SCD machten wesentlich mehr Navigationsfehler als kognitiv gesunde Vergleichspersonen. Die Forschenden nutzten ein bayessches Computermodell, das die Testergebnisse mit großen Datenmengen kombinierte. So konnte präzise herausgearbeitet werden, dass die Fehler häufig auf ein sogenanntes Gedächtnisleck bei der räumlichen Orientierung zurückzuführen sind. Dieses Phänomen beschreibt den Verlust der Fähigkeit, Informationen über Wege, Richtungen und räumliche Beziehungen zuverlässig abzuspeichern und abzurufen.
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass solche Orientierungsschwächen nicht nur alltägliche Unsicherheiten verursachen, sondern auch ein frühes Anzeichen beginnender neurodegenerativer Prozesse sein können. Damit rückt die räumliche Orientierung als diagnostisch wertvoller Marker stärker in den Fokus der Früherkennung von Alzheimer.
Zur Studie HIER
Eine aktuelle, vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt geförderte Untersuchung liefert neue Erkenntnisse zur frühen Erkennung möglicher Alzheimer-Veränderungen. Im Zentrum der Studie stehen Personen mit subjektiver kognitiver Beeinträchtigung (SCD) – also Menschen, die selbst erste Einschränkungen bemerken, die in Tests jedoch häufig noch kaum nachweisbar sind.
In einem digitalen, virtuell durchgeführten Orientierungstest zeigte sich ein deutliches Muster: Teilnehmende mit SCD machten wesentlich mehr Navigationsfehler als kognitiv gesunde Vergleichspersonen. Die Forschenden nutzten ein bayessches Computermodell, das die Testergebnisse mit großen Datenmengen kombinierte. So konnte präzise herausgearbeitet werden, dass die Fehler häufig auf ein sogenanntes Gedächtnisleck bei der räumlichen Orientierung zurückzuführen sind. Dieses Phänomen beschreibt den Verlust der Fähigkeit, Informationen über Wege, Richtungen und räumliche Beziehungen zuverlässig abzuspeichern und abzurufen.
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass solche Orientierungsschwächen nicht nur alltägliche Unsicherheiten verursachen, sondern auch ein frühes Anzeichen beginnender neurodegenerativer Prozesse sein können. Damit rückt die räumliche Orientierung als diagnostisch wertvoller Marker stärker in den Fokus der Früherkennung von Alzheimer.
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