Hinter Stürzen, zunehmender Vergesslichkeit oder einem stillen Rückzug steckt manchmal etwas anderes, als zunächst vermutet. Ein Glas Wein, das beim Einschlafen hilft. Ein Beruhigungsmittel, das seit Monaten genommen wird, obwohl es nur für kurze Zeit gedacht war. Sucht im Alter entwickelt sich oft leise, und genau deshalb wird sie so leicht übersehen.
Mit der dritten Ausgabe unserer Inforeihe Gerontopsychiatrie möchten wir dazu beitragen, dass dieses Thema offener angesprochen wird. Der Schwerpunkt liegt auf Alkohol- und Medikamentenabhängigkeit, denn beide sind im Alter besonders tückisch. Der Körper baut Alkohol und Arzneimittel langsamer ab, schon kleine Mengen können zu Benommenheit, Verwirrung und Unfällen führen. Viele Anzeichen werden zudem vorschnell dem Älterwerden oder einer Demenz zugeschrieben.
Das Infoblatt richtet sich an alle, die ältere Menschen begleiten, und ist vor allem auch für den Einsatz in der Beratung gedacht. Es bietet eine kompakte Grundlage für Gespräche mit Betroffenen und Angehörigen und lässt sich ihnen direkt mitgeben. Auf einer Seite finden sich typische Anzeichen, Hinweise, wann Konsum zum Problem wird, Anlaufstellen und Anregungen für den Umgang. Besonders wichtig ist uns dabei eine Haltung, die ohne Vorwürfe auskommt: Wer Beobachtungen als Sorge anspricht, macht ein Gespräch überhaupt erst möglich.
Wir freuen uns, wenn das Infoblatt möglichst viele Menschen erreicht. Drucken Sie es gerne aus, legen Sie es in Ihrer Einrichtung aus und geben Sie es weiter.
Das Infoblatt „Sucht im Alter – wo es still wird, genauer hinsehen“ steht ab sofort online zur Verfügung. Die nächste Ausgabe folgt wie gewohnt im kommenden Quartal und wird über unseren Newsletter angekündigt.
Hinter Stürzen, zunehmender Vergesslichkeit oder einem stillen Rückzug steckt manchmal etwas anderes, als zunächst vermutet. Ein Glas Wein, das beim Einschlafen hilft. Ein Beruhigungsmittel, das seit Monaten genommen wird, obwohl es nur für kurze Zeit gedacht war. Sucht im Alter entwickelt sich oft leise, und genau deshalb wird sie so leicht übersehen.
Mit der dritten Ausgabe unserer Inforeihe Gerontopsychiatrie möchten wir dazu beitragen, dass dieses Thema offener angesprochen wird. Der Schwerpunkt liegt auf Alkohol- und Medikamentenabhängigkeit, denn beide sind im Alter besonders tückisch. Der Körper baut Alkohol und Arzneimittel langsamer ab, schon kleine Mengen können zu Benommenheit, Verwirrung und Unfällen führen. Viele Anzeichen werden zudem vorschnell dem Älterwerden oder einer Demenz zugeschrieben.
Das Infoblatt richtet sich an alle, die ältere Menschen begleiten, und ist vor allem auch für den Einsatz in der Beratung gedacht. Es bietet eine kompakte Grundlage für Gespräche mit Betroffenen und Angehörigen und lässt sich ihnen direkt mitgeben. Auf einer Seite finden sich typische Anzeichen, Hinweise, wann Konsum zum Problem wird, Anlaufstellen und Anregungen für den Umgang. Besonders wichtig ist uns dabei eine Haltung, die ohne Vorwürfe auskommt: Wer Beobachtungen als Sorge anspricht, macht ein Gespräch überhaupt erst möglich.
Wir freuen uns, wenn das Infoblatt möglichst viele Menschen erreicht. Drucken Sie es gerne aus, legen Sie es in Ihrer Einrichtung aus und geben Sie es weiter.
Das Infoblatt „Sucht im Alter – wo es still wird, genauer hinsehen“ steht ab sofort online zur Verfügung. Die nächste Ausgabe folgt wie gewohnt im kommenden Quartal und wird über unseren Newsletter angekündigt.