Akute Gefahr im Klinikalltag: Expertinnen klären über Delir bei älteren Patientinnen und Patienten auf

Ein plötzlicher Verwirrtheitszustand im Krankenhaus betrifft ältere Menschen sowie Menschen mit Demenz besonders häufig. Das Thema ist von hoher medizinischer Relevanz, da ein solches Delir bestehende kognitive Einschränkungen dauerhaft verschlechtern und die weitere Versorgung massiv beeinflussen kann. In einer Kooperationsfolge des „Klinisch Relevant Podcasts“ mit der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) widmen sich die Expertinnen Privatdozentin Dr. Christine Thomas und Professorin Dr. Christine von Arnim dieser Thematik.

Unter dem Titel „Delir bei älteren Patienten: 10 wichtige Fakten für die Klinik“ beleuchten die Medizinerinnen die Prävention, Erkennung und Behandlung dieses unterschätzten Krankheitsbildes. Die 51-minütige Episode analysiert fundiert die verschiedenen Formen, Ursachen sowie individuellen Risikofaktoren. Dabei wird deutlich, dass neben dem frühzeitigen Screening vor allem nicht-medikamentöse Maßnahmen, wie eine gezielte Aktivierung und sensorische Unterstützung, eine Schlüsselrolle einnehmen.

Die Auseinandersetzung mit diesem Zustand ist auch für jede Angehörige und jeden Angehörigen von großer Bedeutung, da die Situation die Familien emotional stark belastet. Der Beitrag liefert Ärztinnen, Ärzten und Pflegekräften evidenzbasierte Erkenntnisse, um die Patientensicherheit nachhaltig zu erhöhen und eine Brücke zwischen Wissenschaft und Praxis zu schlagen.

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