Was macht eine Stadt wirklich demenzfreundlich?

Was braucht es, damit sich Menschen mit Demenz in einer Stadt sicher, selbstständig und gut aufgehoben fühlen können? Dieser Frage widmet sich eine aktuelle Untersuchung aus den Niederlanden und nimmt dabei die Gestaltung demenzfreundlicher Kommunen genauer in den Blick.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat zehn Handlungsfelder benannt, die zu einer demenzfreundlichen Gesellschaft beitragen sollen. Dabei geht es um weit mehr als medizinische Versorgung: Auch Sicherheit, Wohnen, Mobilität, soziale Teilhabe und die Gestaltung des öffentlichen Raums spielen eine wichtige Rolle.

Ein Forschungsteam aus den Niederlanden hat 129 Studien ausgewertet, um herauszuarbeiten, welche Faktoren in der Praxis tatsächlich relevant sind. Die Ergebnisse liefern damit wichtige Hinweise darauf, wie Kommunen ihre Strukturen und Angebote stärker an den Bedürfnissen von Menschen mit Demenz ausrichten können.

Eine demenzfreundliche Stadt entsteht nicht allein durch einzelne Projekte. Entscheidend ist das Zusammenspiel verschiedener Lebensbereiche und die Frage, wie Menschen mit Demenz am gesellschaftlichen Leben teilhaben können.

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